Sprache & Corona

Sprachliche Kreativität und Variation in Zeiten von Corona

Mitglieder des Verbundvorhabens „Patterns/Musterhaftigkeit“ (FSK/TCLC) untersuchen sprachliche Muster im aktuellen Corona-Diskurs. 

Die derzeit noch andauernde Corona-Pandemie beeinflusst unter anderem auch die Art und Weise, wie wir sprachlich damit umgehen. Mit diesem Thema haben sich die Mitglieder des Verbundvorhabens „Patterns/Musterhaftigkeit“ im Rahmen des von Prof. Dr. Andre Klump (Romanistische Sprachwissenschaft) organisierten Zoom-Arbeitstreffens am 08.07.2020 auseinandergesetzt. 

Das Treffen, das unter dem Titel „Sprache und Corona“ stattfand, wurde von Prof. Dr. Claudine Moulin (Germanistik/Ältere Deutsche Philologie) mit einem Vortrag über linguistische Kreativität in Pandemiezeiten aus sprachhistorischer Perspektive eröffnet. Einen Einblick in die Wortkreuzungen mit der Komponente Corona (Coronoia) bot der Vortrag von Prof. Dr. Sabine-Arndt-Lappe (Anglistische Sprachwissenschaft) an. Prof. Dr. Andre Klump (Romanistische Sprachwissenschaft) beschäftigte sich in seinem Beitrag mit Neologismen und kreativen Wortschöpfungen aus Frankreich, Spanien und Südamerika (Romanistische Sprachwissenschaft).

Thematische Schwerpunkte lagen außerdem auf dem Zusammenhang zwischen Sprache und Verschwörungstheorien (Dr. David Römer und Dr. Sören Stumpf, beide Germanistik/Germanistische Linguistik) sowie auf den Neubildungen im Bereich des Angstvokabulars (Milena Belosevic, Germanistik/Germanistische Linguistik). Im Vortrag von Prof. Dr. Natalia Filatkina (Germanistik/Ältere Deutsche Philologie) ging es schließlich um das Thema Gender und Corona. 

Die sprachwissenschaftliche Perspektive wurde durch medienwissenschaftliche (Prof. Dr. Marion G. Müller) und computerlinguistische (Prof. Dr. Achim Rettinger und Kai Kugler) Beiträge zum aktuellen Corona-Diskurs erweitert.

Die Beiträge von Prof. Dr. Claudine Moulin, Prof. Dr. Natalia Filatkina sowie von Dr. David Römer und Dr. Sören Stumpf wurden im Sonderheft der Zeitschrift „Aptum“  publiziert. Das “Aptum”-Sonderheft ist hier kostenlos verfügbar.

Unten finden Sie eine Auswahl an Zusammenfassungen zu den jeweiligen Beiträgen des Arbeitstreffens:

Hier geht es zum Bericht auf der Homepage der Universität Trier